Napoleon bei uns im Garten

Der Herr Krautgärtner benzt ja schon länger nach einem neuen Grill. Zusätzlich angeheizt wurde dieser Wunsch durch die Grillfreudigkeit unserer Nachbarn - denn von dort zogen regelmässig die wunderbarsten Düfte durch unseren Garten, ohne das wir diesen Contra bieten konnten.
Nachdem dann bereits Einladungen zum Grillen von unserer Seite ausgesprochen waren, entstand tatsächlich ein gewisser Handlungsdruck. Und wir waren uns immer noch uneins. Ein Förster grillt mit Holz - so das Credo von Herrn Krautgärtner. Für mich ist Holz oder Gas gar keine Glaubensfrage: Ich bin eher Pragmatiker. Wenn wir schon Geld für einen neuen Grill ausgeben, dann soll der auch benutzt werden. Und einen Kohlegrill zünden wir an einem normalen Arbeits-Alltags-Abend nicht mehr an. Das ist einfach die Erfahrung über die Jahre. Gas wäre da doch echt praktischer. Nix lang aufheizen, Gashahn auf, Hitze da!
Wir gucken uns um. Immer wieder, ohne wirklich eine Entscheidung zu treffen. Und dann geht es ganz schnell - der Herr Krautgärtner schaut sich nur mal ganz unverbindlich beim örtlichen Gasgeräte-Händler um. Nachdem ich am gleichen Tag echt keine Lust hatte, nochmal mit ihm hinzufahren, hat er mich beim nächsten Wocheneinkauf einfach mit hingeschleift.
Und damit hat er mich dann gekriegt: Eine normale Gaskochplatte, die am Grill integriert ist. Oh... ich wollte doch schon immer eine Outdoor-Küche. Damit kommen wir der ganze Sache doch schon ziemlich nah. Der "Das-ist-es-Schalter!" ist eingerastet. Wir kaufen noch vor Ort - allerdings müssen wir den Heimtransport erst noch organisieren. In den Fiat 500, in dem bereits unser Wocheneinkauf verstaut ist, passt der Napoleon Triumph 325 SB nicht rein. Und unsere Würfelauto steht dank Marderschaden in der Werkstatt. *grmpf*

Aber wir haben nicht nur grillfreudige, sondern auch ausgesprochen nette Nachbarn - der Herr Nachbar fährt mit dem Herrn Krautgärtner sofort los. Und noch am gleichen Abend beginnt der Grillspaß.
Gas auf - vor der ersten Benutzung einbrennen - und dann gibt es quick und dirty

Grillpfanne vom Lamm
* Beinscheiben vom Lamm und Maiskolben, beides gegrillt
* die erste Ernte Grüne Bohnen auf der Kochplatte nebenan gegart
* garniert mit einem Rest gelber Sahne-Zucchini vom Vortag
* Fladenbrot am Grill aufgebacken
Ich würd sagen - Premiere bestanden. Und danach...
...einfach Gashahn abdrehen, Seitenablage und Kochplatte einklappen, Tüte drüber und ab an die Wand. Genau so hab ich mir das vorgestellt.

Kommentare

  1. Dieser Grill schaut genial aus! Mir geht's wie Dir, eine Outdoorküche - wie beim Camping - macht einfach Spaß. Ist das Teil denn auch pflegeleicht?
    Und ich freu mich total dass ihr wieder aktiv seid!!!

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    1. Hallo Monika,
      Outdoor-Küche ist genial - ich LIEBE es :-) Und der Grill selbst macht nicht viel Aufwand. Auf den Fotos oben wurde er nicht das erste Mal benutzt. Ich hab ihn vor den Fotos jetzt nicht gewienert, sondern einfach so wie immer nach dem Grillen die dreckigen Stellen abgewischt. Den Grillrost lassen wir sauberbrennen. Das Auf- und Zuklappen sind tatsächlich nur zwei Handgriffe, überhaupt insgesamt sehr funktional. Wie man liest - ich mag ihn *lach*
      Viele liebe Grüße Sylvia

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