Rauhnächte, Räuchern und Ruhepause

Die Tage zwischen den Jahren empfinde ich immer als langsamer, tiefer, irgendwie anders – so als würden sie aus der Zeit fallen. Und so ganz falsch ist das auch gar nicht. Denn diese 12 Nächte  vom 25. Dezember bis 6. Januar sind genau der fehlende Zeitraum zwischen dem Mondjahr - 12 x 28 Tage - und dem Sonnenjahr mit seinen 365 Tagen.
Das sind die Rauhnächte, die "toten" Tage, in denen das Tor zur Anderswelt offen ist. Deshalb sind die Rauhnächte seit altersher die Zeit der Vorhersagen, der Geisterbeschörung oder deren Austreibung. Räuchern war und ist dafür schon immer ein probates Mittel.

Auch wir räuchern in dieser Zeit gerne - weniger um de Geister zu beschwören. Aber es entspannt und duftet fein. Der Kaminofen prasselt sowieso. So holen wir ein Stückchen Glut heraus, setzen sie auf etwas Sand und dann kommen Kräuter auf die Glut.
Schon bald kräuselt sich der Rauch fein durch unser Zimmer, unser Häuschen, unser Leben. Und bisschen "wünschen" und "loslassen" kann sicher nicht schaden. Loslassen ist meiner Meinung nach sowie das große Geheimnis des Lebens. Für mich ist es an der Zeit, diesen Blog etwas loszulassen - deshalb wird es hier erstmal ein längere oder kürzere Blogpause geben, evtl. machen wir sogar eine Ackerpause. Denn ihr wisst ja:

Wenn du etwas liebst, lass es frei.  
Konfuzius

Wir werden sehen, was passiert.

Wir wünschen Euch einen guten Rutsch und ein gesegnetes 2017
mit wunder-vollen, merk-würdigen Begegnungen.

Kommentare

  1. Vielen Dank auf alle Fälle für die wunderbaren Rezepte!
    Ich hab einige davon nachgekocht und gebacken - es hat immer funktioniert.
    Vielleicht nutzt Du ja die Blog-Pause (hoffentlich nur eine Pause)dazu,
    daraus ein Buch zu machen - mich würde es freuen!
    Eine gute Zeit und Freude an neuen Taten!

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    1. Hallo Monika,
      ganz lieben Dank für Dein Feedback. Buch gibt es zwar keines - aber wir haben auch in der Pause leckere Gerichte ausprobiert, die sicher auf dem Blog landen werden.
      Viele Grüße
      Sylvia

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  2. Mmmhhh, irgendwie hat Google wohl meinen ersten Kommentar gefressen :-(
    Wie krieg ich den jetzt wieder zsamm?
    Meine uneingeschränkte Bewunderung für unermüdliches Posten hattest Du/hattet Ihr jedenfalls in den letzten Wochen. Ich saufe in Arbeit und Zweitabitur ab und war auch schon seit Wochen nicht mehr im Garten und finde erst Recht keine Zeit zum Bloggen.
    Ich wünsche Euch eine erholsame Blogpause und hoffe sehr, dass es wirklich nur eine Pause wird und kein dauerhaftes Loslassen.
    Herzliche Grüße und alle guten Wünsche für ein gesundes und glückliches 2017!
    Angela

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    1. Hi Angela,
      nein - keine Sorge. Es sind einfach zu viele Ideen in meinem Kopf, die irgendwo ihren Raum brauchen. *lach*
      Viele Grüße
      Sylvia

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  3. Ich hoffe auch sehr, dass es nur eine Blog-Pause sein wird. Denn Eure Seite ist mir sehr ans Herz gewachsen und ich lese mit Spannung immer gerne mit. Gerade aktuell habe ich mich von Euren Reiseplänen ködern lassen, was bedeutet, dass wir demnächst den Schafstall auf Oland ausprobieren werden.
    Ich wünsche Euch eine möglichst kurze Pause, verbunden mit viel Freude und Spaß in dieser Zeit.
    Herzliche Grüße aus den östlichen Gefilden von München

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    1. Hallo Selva,
      Du fährst nach Oland in den Schafstall? Oh, dass wird Dir sicher gefallen - sag den Annen ganz liebe Grüße von uns :-)
      Herzliche Grüße
      Sylvia

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