Wie die Jungfer zum Kind...

... so sind wir zu unserem Packerl Quinoa gekommen. Der Krautgärtner-Sohnemann brachte es bei einem seiner Besuche mit: "Haben wir geschenkt bekommen." - in maximal semi-begeisterter Tonlage. "Ihr esst doch sowas, oder?" und schwupps, war das Packerl unser. *lach*

Quinoa (Chenopodium quinoa) ist ein sogenanntes Schein-Getreide, denn die Art gehört zu den Fuchsschwanzgewächsen und nicht wie die echten Getreide zu den Gräsern. Die Samen des Quinoa können jedoch fast wie Getreide verwendet werden. Und die kleinen Samen sind echte Eiweiß-Bömbchen: mit ca. 18% Eiweiß gehören sie zum proteinreichsten "Getreide" überhaupt,  außerdem enthalten sie reichlich Magnesium, Kalzium und Eisen.

Quinoa ist eine uralte Kulturpflanze und wird in den Anden seit über 5000 Jahren kultiviert. Na - dann mal ran ans Inkakorn. Das hier war sein erster Einsatz - und ich muss  sagen: Gar nicht schlecht!

Bananen-Quinoa mit Himbeeren 
 
1/2 Tasse Quinoa
1 Tasse Milch
1 Zitrone
1-2 EL Honig
1 Banane
eine Handvoll Himbeeren (TK)

Quinoa mit der Milch erhitzen und ca. 15 Minuten köcheln lassen. Sobald die Creme dick wird, mit Honig, Zitronensaft und etwas von der abgeriebenen Schale abschmecken. Den Topf vom Herd nehmen und die Masse cremig schlagen.

Die Bananen in Scheiben schneiden und unter den warmen Milch-Quinoa heben. Auf Dessertschälchen oder kleine Weckgläschen verteilen und komplett abkühlen lassen. Vor dem servieren mit ein paar Himbeeren garnieren.

Als Dessert reicht das für 4 Personen.
Aber es hängt natürlich auch davon ab, wie groß die Tasse ist. ;-)

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