Immer noch keine Acker-Ansichten

Irgendwie hab ich noch immer keine Bilder vom Acker, die mehr zeigen als braun-schwarze Erde. So sah es letzte Woche noch aus - alles sehr einheitlich.
Inzwischen ist immerhin der Spinat auf dem Acker gekeimt und es stehen vorgezogene Salat-, Kohlrabi- und Lauchpflanzerl dort. Auch die vorgetriebenen Kartoffeln sind in der Erde. Aber es ist wirklich alles sehr spät dran - letztes und vorletztes Jahr sah das schon ganz anders aus:
Aber wenigstens mein Kistengarten wächst und gedeiht :-) Die Rauke ist schon fast erntereif.
Der Salat zwar noch nicht so ganz - aber es stehen kräftige Sämlinge in der Kiste. Einen Teil der Jungpflanzen haben wir auf den Acker versetzt, vereinzelt werden mussten sie ja eh. Der Salat in der Kiste hat noch Gesellschaft von ein paar Kohlrabis bekommen.
Die Kartoffeln im Eimer haben - im Gegensatz zu denen auf dem Acker - schon durch die Erde getrieben. Die werden jetzt in dem Eimer immer wieder mit Erde und Kompost aufgeschüttet. Das hat den gleichen Effekt wie anhäufeln auf dem Acker und sorgt für eine üppigere Ernte - hoffentlich.
Die Feige, die wir letztes Jahr in den Garten gepflanzt haben, hat den ersten Winter im Freien ganz gut überstanden. Es sind zwar ein paar Triebspitzen erfroren, um die wir sie einkürzen mussten. Aber sie ist über und über voller kleiner Feiglein - ich hoffe so sehr, dass da welche zur Reife kommen. :-P
Große Aufregung gab es dann letztes Wochenende bei uns im Garten auch noch. Und zwar um diesen Federball, der offensichtlich etwas sehr früh seine fliegende Karriere gestartet hat. Könnt ihr die noch quietsch-gelben Schnabelwinkel erkennen, die beim Betteln der Jungvögel den angeborenen Füttertrieb der Elternvögel auslösen?
Seine Flugkünste waren auch dementsprechend grobmotorisch und unkoordiniert, so dass ich eine Zeitlang echt Angst hatte, dass er aus Versehen in unsere Unken-Pfütze purzeln würde. Und offensichtlich war ich mit dieser Sorge nicht allein. Den Mutter Spatz versuchte nicht minder aufgeregt, ihn aus der Gefahrenzone Wasser und auch aus dem Zugriffsbereich der Katzen zu lotsen - so augenfällig wie er da auf unserem Golom-Kopf saß.
Wir haben den kleinen Spatzenzwerg diese Woche noch des öfteren gesehen, immer fleißg die Eltern anbettelnd und täglich geschickter im Umgang mit seinen Flügeln. :-)

Kommentare

  1. Immerhin kann ich mir jetzt ein bißchen vorstellen wie das mit diesen Bifängen (Bifangs?) ausschaut. Bei den Temperaturen im Moment wird es wohl noch ein Weilchen dauern bis alles sprießt.
    Bei uns sind heute zwei Kleiber-Jungspunde rumgeturnt und ich habe sehr gehofft, dass keine der Besuchskatzen (wir haben mittlerweile 3) vorbei kommt.
    Herzliche Grüße, Angela

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    1. Hallo Angela,
      ich würde Bifänge sagen, oder? Und ja - ich befürchte auch, dass die Natur dieses Jahr sehr spät in die Gänge setzt. Eigentlich wollten wir gestern die Tomaten auf den Acker bringen - das haben wir mal lieber verschoben...
      Extra sonnige Grüße
      Sylvia

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