Erstens kommt es anders...

... und zweitens, als du denkst. Hab ich Euch noch hier ganz überzeugt unsere Pläne gezeigt, wie das Terrassenbeet oberhalb der Steinmauer werden soll, so sieht die Realität jetzt doch etwas anders aus. *flöt*  Gründe? Gibt es mehrere...

So war die Idee mit der Zinkwanne zwar grundsätzlich gut. Aber die Wanne, die der Herr Krautgärtner angeschleppt hat, ist einfach für das Beet zu groß und wuchtig. Wir haben inzwischen ein anderes, wunderbares Plätzchen für sie gefunden. :-)

Außerdem hab ich festgestellt, dass meine Monarde (Monarda didyma) im Beerenbeet die Schnecken, wider Erwarten, doch überlebt hat. Und auch wenn es in unserem Garten einige Pflanzen gibt, die selbsttätig überall auftauchen, muss ich das ja nicht noch bewusst nachmachen. Dafür gibt es einfach viel zu viele Pflanzen, die ich auch mag und noch nicht im Garten hab. *lach*
Und aus diesen Gründen steht dort oben nun eine kleine Taglilien-Sammlung. Die kann man nämlich essen - und zwar in allen Teilen. In Ostasien werden Taglilien seit Jahrtausenden als vielseitige Nutzpflanzen geschätzt. Blüten sind nahrhafte und schmackhafte Speise, Wurzeln und Rhizome finden in der Medizin Verwendung, und die jungen Blattschösslinge gelten als Mittel um den Seelenzustand zu erhellen und Sorgen zu vertreiben. Taglilien-Sprossen können sogar bei Schnee geerntet werden. Davon muss ich was im Garten haben!
Ich liebe diese unglaublich vorteilhaften Fotos, die der Herr Krautgärtner von mir so macht... *lach*

Bei einer Arten- und Sorten-Auswahl im fünfstelligen Bereich ist die Entscheidung nicht leicht. Wir haben und jetzt für diese hier entschieden:
Dazu gesellen sich nun wie geplant meine Austin-Rose 'Jude the Obscure' und Lavendel (Lavandula angustifolia) und ungeplant Waldglockenblumen (Campanula latifolia var. macrantha) und Roter Sonnenhut (Echinacea purpurea). Die beiden letzteren habe ich spontan, von ungünstigen Standorten im Garten und von akutem Schneckenfraß bedroht, hierher verfrachtet hab. Nun hoffe ich, dass sie hier besser zurecht kommen. Und dass bald alles gut eingewachsen ist und üppig blüht. :-)
Zum Vergleich hab ich nochmal den Garten von oben fotografiert. Auch wenn man selbst ja immer das Gefühl hat, dass alles viel zu langsam voran geht. Doch - werd langsam, oder?


Aus dem geplanten Bauernblumen-Beet wurde ein Beerenbeet mit Roten und Schwarzen Johannisbeeren, Stachelbeeren, Feige und Rhabarber. Aber ein paar bunte Blumen finden immer ein Plätzchen.
Vor allem, wenn sie essbar sind. ;-)
 
http://gartenbuddelei.blogspot.de/2016/04/mein-wunderbarer-kuchengarten-eine.html 
Deshalb würd ich ja zugern das Buch hier gewinnen, dass Anja auf ihrem Blog Gardenbuddelei verlost. Buch wie Buchvorstellung gleichermaßen liebevoll gestaltet - guckt doch mal rein.

Kommentare

  1. Das sieht doch richtig gut aus!!! Und es ist ja auch gut zu planen - auch wenn es meistens etwas anders kommt... ;-)
    Es ist total spannend, einen Garten gestalten zu können, vergessene oder interessante Pflanzen zu finden und ihnen irgenwo ein Plätzchen zu geben!
    Bin gespannt, wie sich das noch bei euch entwickelt...

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    1. Hi, alles wie genau geplant fände ich ja auch langweilig ;-) Die auch sehr gespannt bleibt, wie sich unser Garten weiter entwickelt.
      Lieben Gruß Sylvia

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