Sonnen-Blitzen

Normalerweise ist man im November froh, ab und an mal die Sonne blitzen zu sehen - zwischen zähen Nebeln, Regen, Graupel und Herbststürmen, mit denen der Winter Einzug hält.

Foto des Monats
Aber dieser November ist kein normaler November. Wir haben Temperaturen bis über 16°C, Sonne und Föhnsturm. Naja, immerhin Sturm! Das ist wenigstens ein bisschen herbstlich.
Diese alte Weide hat bei dem stürmischen Wind allerdings einen dicken Ast eingebüst. Über ihr kreisen "unsere" Mäusebussarde (Buteo buteo). Sie haben dieses Jahr ganz in der Nähe unseres Ackers gebrütet und die Jungvögel haben über unseren Köpfen ihre ersten Kreise gezogen.
Doch nicht nur hoch oben nutzt die Natur die unverhoffte Wärme. Die Bienen sammeln noch Nektar an den purpurroten Taubnesseln (Lamium purpureum), die unverdrossen im November blühen.
Die Pinzgauer Mutterkuh-Herde unseres Biobauern Unglert steht noch immer auf der Weide. Dieser Jungbulle wollte sich dieses komische, riesige, schwarze Auge, das ihn da fixierte, mal genauer ansehen.
Das Pinzgauer Rind war früher ein klassisches Dreinutzungs-Rind, d.h. es wurde neben Milch und Fleisch auch und vor allem wegen seiner Zugkraft gehalten. Inzwischen steht es auf der Roten Liste der bedrohten Haustierrassen.
Und hier noch ein paar Bilder von unserem Teichhühnchen, das das ganze Jahr am Gröbenbach lebt.
Es teilt sich sein Revier mit ziemlich vielen Stockenten. Aber keine Bange, es weiß sich seiner Haut zu wehren. Wenn es darum geht, sein Nest zu verteidigen greift es sogar Graureiher und Schwäne an.
Was für ein schöner Herbst-Spaziergang :-)

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