Die Wurzeln des Advent

Im Sommer bin ich mit dem Fahrrad am Gröbenbach entlanggeradelt. Der Frühjahrssturm hat auch hier ziemliche Lücken gerissen. Gleich neben dem Weg lag eine Baumwurzel, vermutlich Esche, die schon ziehmlich verrottet war. Warum ich die überhaupt auf meinen Radgepäckträger geklemmt habe, weiß ich nicht mehr.
Zuhause lag die Wurzel noch ein paar Wochen herum. Dann kam mir die Idee, daraus einen Kerzenhalter zu basteln. Also habe ich Löcher mit einem Forstnerbohrer in die Wurzel gebohrt, in die Teelichter hineinpassen sollten. Zuerst musste ich allerdings noch einen größeren Forstnerbohrer kaufen, da der aus meinem Werkzeugvorrat nur 35 mm Durchmesser hat. Teelichter haben aber 38 mm. Also bin ich wieder losgeradelt und habe einen Bohrer mit 40 mm gekauft.
Und dann stand die Wurzel erstmal eine Zeit lang auf unserem Schrank. Als dann das Thema auf Adventskranz und so kam, ist sie mir wieder eingefallen. Mit ganz einfachen Deko-Elementen hab ich daraus ein Advendsgesteck gebastelt.
Heute hat dann schon die erste Kerze gebrannt. Es muss eben nicht immer ein Kranz aus Tanne sein – eine Adventswurzel geht auch.

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