Gärtner-Hand-Creme

Gärtnerhände sind irgendwie chronisch trocken und rissig. Das ständige Wühlen in der Erde und das Rumpritscheln mit Wasser hinterlässt deutlich Spuren auf der Haut. Deshalb sind wir schon seit dem Winter auf der Suche nach einem Rezept für eine gute Gärtnercreme. Die ersten Versuche waren nicht ganz so wie gewünscht. Aber diese Creme hier empfinden wir sehr angenehm, reich und doch gut zu verteilen. Sie hinterlässt einen leichten Fettfilm auf der Haut, für uns ein durchaus gewünschter Effekt.
Gärtner-Handcreme

25 g Bienenwachs
25 g Lanolin anhydrid
- Wollfett ohne Wasser -
50 ml Lavendelhydrolat
- Lavendel-Wasser -
10 Tropfen ätherisches Lavendelöl
10 Tropfen ätherisches Orangenöl

Das Bienenwachs und das Lanolin im Wasserbad schmelzen. Das Ganze mit dem Pürrierstab durchmixen. Dann das Öl in dünnen Strahl hinzugießen. Dabei immer gleichmäßig weitermixen, da es sonst Klumepn gibt.

Dann unter weiterem Rühren das Lavendelhydrolat gleichmäßig hinzugeben. Das ist ja eine wässrige Lösung - daher ist hier das schnelle und gleichmäßige Mixen besonders wichtig, um die öligen und wässrigen Teile gleichmäßig zu emulgieren. Leicht abkühlen lassen und die ätherischen Öle hinzufügen.

Abfüllen, solage die Masse noch zähflüssig ist.  So gibt es nicht so viele Lufteinschlüsse.
Die ganze Arbeit sollte unter sehr sauberen Bedingungen passieren, damit die Creme nicht verunreinigt wird und schnell verdirbt. Denn sie enthält keine chemischen Konservierungsstoffe.

Statt des Johanniskrautöls kann man auch gut Ringelblumen-, Kamillen- oder Lavendöl verwenden. Die Zutaten zur Kosmetik-Herstellung bekommt man in der Apotheke oder auch im Internet.

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