Spinat am Acker und am Ei

Heute ist wieder Mal Zeit für eine Rundgang mit dem Herrn Krautgärtner über den Acker. Da er ohne Skript spricht, bitten wir beim Zuhören einfach die Worte Tomaten gegen Kartoffeln zu ersetzen und Mangold gegen Spinat.


Letzterer, nämlich der Spinat, ist inzwischen komplett abgeerntet. Schaut der nicht wunderbar aus?
Ein Teil wurde für "schlechte Zeiten" blanchiert und eingefroren. Aber natürlich haben wir auch einiges davon sofort genossen. Eines unserer Lieblingsgerichte ist der Klassiker Spinat mit Ei, allerdings abgewandelt als Auflauf.
Der Auflauf schaut jetzt nicht sooo fotogen aus; und weil wir statt Emmentaler Ziegen-Gouda zum Überbacken verwendet haben, ist er zusätzlich etwas blässlich um die Nase. Aber dem Geschmack tut das keinen Abruch. :-P

Eier-Spinat-Auflauf

1 kg Spinat
Salz & Pfeffer
8 Eier
40 g Butter
40 g Mehl
1/2 l Milch
Muskatnuss
100 g geriebener Emmentaler
10 g Butter in Flöckchen

Spinat putzen, waschen und in einem großen Topf tropfnass zusammenfallen lassen. Leicht salzen. Eier ca. 5 Min. kochen, abschrecken und vorsichtig schälen.

Butter in einem kleinen Topf schmelzen. Mehl darin goldgelb anschwitzen, mit der kalten Milch ablöschen und 10 Min. bei kleiner Hitze unter Rühren köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.

Bèchamel-Sauce in eine gefettete Auflauf-Form geben, den Spinat darauf geben und die Eier vorsichtig in den Spinat drücken. Mit dem Käse bestreuen, die Butterflöckchen darauf setzen. Im Backofen bei 250° C ca. 10 Min. überbacken.
Das Rezept reicht für vier Personen.
Bei uns gab es diesmal als Farbklecks noch Paprika-Rauke-Salat dazu.

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