Ein Brot aus vollem Schrot und Korn

Nicht von ungefähr sind wir Deutschen berühmt-berüchtigt für unsere Brot-Vielfalt. Und so gelüstet es auch uns ab und an nach Abwechslung im Brotkorb. Dem Herrn Krautgärtner wär ein echtes Pumpernickel recht. Aber echtes Pumpernickel zu backen ist wohl eine Wissenschaft für sich. Da kommt mir dieses deftig-kräftige Vollkornbrot gerade recht. Zumal es nicht wirklich schwierig zu backen ist.
Das ursprüngliche Rezept hab ich etwas abgewandelt, denn der Herr Krautgärtner hat im Mühlenladen unserer Stamm-Mühle nicht widerstehen können - und lustige Dinge mitgebracht; und irgendwie wollen die ja auch verarbeitet werden.
 
Wer keine Stamm-Mühle hat, verwendet statt dem Fertigsauer und der Instant-Trockenhefe einfach drei Würfel Hefe und löst sie in der Buttermilch auf.
 
Vollkornbrot

420 g Roggen
280 g Weizen
140 g Leinsamen
- wir haben diesmal Goldleinsamen verwendet -
100 g Sonnenblumenkerne
250 g Dinkel-Vollkornmehl
250 g Roggen-Vollkornmehl
40 g Salz
16 g getrockneter Fertigsauer
- von der Würmmühle -
16 g Trockenhefe
- von der Würmmühle; 11 g auf 1000g Mehl -
1 l Buttermilch 
160 g Zuckerrüben-Sirup
etwas Butter
Haferflocken
 
Roggen und Weizen grob schroten. Mit dem Leinsamen, Sonnenblumenkernen, Dinkel- und Roggenvollkornmehl, Salz, Fertigsauer und Trockenhefe mischen.
Die Buttermilch mit dem Zuckerrübensirup handwarm erwärmen. (Das schmeckt alleine schon total lecker! Vielleicht kann man nur daraus auch mal was basteln...?)

Die Buttermilch-Mischung mit den Knethaken unter die Getreide-Mischung rühren. Das ergibt einen ziemlich batzigen Teig. Eine große Brotkastenform (35cm) mit etwas Butter ausstreichen und mit Haferflocken ausstreuen. Den Teig einfüllen und glattstreichen, Alufolie abdecken und ca. 1 Std. ruhen lassen.

Den Ofen auf 175°C vorheizen und die Kastenform mit der Alufolie hineinschieben. 2,5 Std. backen, dann die Folie abnehmen und in einer halben Stunde fertig backen.
Vor dem Anschneiden komplett auskühlen lassen.
Ich mag dieses Brot ja gerne mit dick Butter und Honig :-)

Kommentare

  1. Hallo Sylvia
    Ein wirklich tolles Rezept, und so einfach. Ich habe das Brot gestern gebacken. Es schmeckt vorzüglich.
    Den Teig habe ich auf drei kleinere Formen verteilt und die Backzeit verkürzt. So muss ich das Brot nicht zerschneiden, um es einzufrieren (2 Personen-Haushalt).
    Gruss - Anita

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    1. Hallo Anita,
      hach, das freut mich. Und das mit den kleineren Backformen ist eine gute Idee. Wir sind ja auch nur zu zweit. ;-)
      Lieben Gruß Sylvia

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  2. Hallo Sylvia,
    Ich würde dein Rezept gern Mal in Weckgläsern ausprobieren.Wie lange würdest du sie denn in 0,75l Gläsern backen?
    LG Susi

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    1. Hallo Susi,
      ohje - jetzt hast Du mich erwischt. Ich hab zweimal mit Kuchen Backversuche in Weck-Gläsern unternommen. Sie sind beide schief gegangen :-( Deshalb hab ich da sowas von überhaupt keine Erfahrung...
      Vielleicht kannst Du Dich an diesem Rezept hier orientieren? http://www.chefkoch.de/rezepte/1197611225614602/Sonnenblumenbrot-im-Glas.html
      Sorry, dass ich das nicht besser helfen kann.
      LG Sylvia

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