Die Kalte Sophie

Die Kalte Sophie ist am 15. Mai alljährlich die letzte der Eisheiligen, die gerne nochmal mit Nachtfrösten aufwarten, zumindest in unseren Breiten.  Mit ihrem Namenstag gibt sie den Startschuss für die Pflanzung oder Aussaat im Freiland aller frostempfindlichen Pflanzen, von Andenbeere bis Zucchini. Im Gemüsegarten oder auf dem Acker üblicherweise ein Großkampftag. Dieses Jahr war die Sophie nicht mit Frost gesegnet, dafür mit reichlich Regen. Als aber am nächste Tag großzügig die Sonne schien, haben wir die Ape gepackt und sind auf den Acker gedüst.
Während der Herr Krautgärtner in bewährter Manier die Tomatenhäuser aufgebaut hat, hab ich - bevor eben die Tomaten dran kamen - erstmal unser Frühbeet mit den vorgezogenen Peperoni und Basilikum bestückt.
Aber auch die Direktsaaten auf dem Acker machen im Großen und Ganzen eine gute Figur. Laut Sortenbeschreibung sollten die Erbsen auch ohne Kletterhilfe auskommen. Ich bin trotzdem am Überlegen, ob ich ihnen nicht doch eine hinstell.
Nachdem das mit den Linsen letztes Jahr so gut funktioniert hat, probieren wir es dieses Jahr mit der wohl klassischen Mischkultur von Linsen und Gerste. Derzeit sieht das doch wirklich gut aus.
Allerdings haben wir im Moment noch keinen Plan, wie wir Gerste und Linsen nach dem Dreschen trennen sollen. Naja - kommt Zeit, kommt Rat. *lach*
Dieses Problem gibt es bei der Ernte von Radieserl nicht. Rausziehen - fertig. Hier brauchen wir wohl nicht mehr lange warten.

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