Frühling auf dem Teller

So allmählich... so gaaanz allmählich... macht er sich bei uns breit, der Frühling und die ersten Kräuter gucken vorsichtig aus dem Boden. Noch trauen sich nur die, die auch mit Schneeschauern und Temperaturen gerade über dem Gefrierpunkt zurecht kommen, denn damit waren wir über Ostern reichlich gesegnet. Aber auch aus diesen ersten Kräutern lässt sich schon fein was zaubern. Zum Beispiel dieses zarte Risotto, dass ich letztes Jahr bei der Küchenschabe entdeckt habe.

Frühlings-Risotto

150 g Risotto-Reis
350 ml Hühnerbrühe
350 ml Gemüsebrühe
1 Schalotte
125 ml Weißwein
50 g Parmesan - frisch gerieben -
60 g Butter
etwa 2 Handvoll gewaschene, feingehackte Wild- und Gartenkräuter
- bei mir diesmal: Bärlauch, Schnittlauch, Scharbockskraut, Zitronenmelisse, Giersch, Schaumkraut, Löwenzahn -
Salz
flüssige Butter zum Begießen

 Schalotte fein hacken, die Hälfte der Butter zerlassen, Schalotten darin einige Minuten dünsten. Reis zugeben und umrühren, bis der gesamte Reis mit Butter überzogen ist. Mit Weißwein aufgießen. Inzwischen die Brühe in einem zweiten Topf erhitzen. Wenn der Reis den ganzen Wein aufgesogen hat, immer wieder mit einem Schöpfer Brühe aufgießen und umrühren. 
Nach etwa 20 Minuten die restliche Butter sowie den Parmesan einrühren. Die feingehackten Kräuter unterheben, ggf. mit Salz abschmecken. Zugedeckt zwei Minuten ruhen lassen. Inzwischen nochmal etwas Butter zerlassen und das Risotto damit übergießen.
Für zwei Portionen.

Und auch hier gilt wie immer - nur das Sammeln und Essen, was man sicher kennt!

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