Spuren im Matsch

Wir alle hinterlassen unsere Spuren auf dieser Welt – so wie in diesen Fällen im weichen Boden des Waldes.

Das Foto des Monats
Fast überall bei uns gibt es Rehwild (Capreolus capreolus). Viele finden sie niedlich, andere sehen in ihnen Schädlinge, die die Waldbäume auffressen. Wie man hier deutlich sieht, handelt es sich um einen Paarhufer. Aber nicht immer sind die Trittsiegel im Wald so eindeutig zu identifizieren.
 
Deutlich größer sind die Abdrücke des Wildschweins (Sus scrofa). Was man hier leider nicht so ganz deutlich sieht, sind die Abrücke der hinteren Klauen, der Afterklauen. Aber so ist das halt im echten Leben: Spuren und Fährten sehen nicht immer aus wie im Lehrbuch.
Der größte bei uns lebende Paarhufer ist der Wisent (Bison bonasus). Diesen Abdruck haben wir in Ostpolen entdeckt, noch bevor wir die dazugehörenden Tiere in natura gesehen haben. Im Grunde ist dieser Abdruck nicht von dem einer Kuh zu unterscheiden. Aber Kühe kommen im Wald normalerweise eher selten vor. Um Spuren richtig zu lesen, muss man eben immer auch das Umfeld beachten.
Unpaarig sind die Extremitäten eines anderen Säugetiers – der zudem noch seine Abdrücke mit den verschiedensten Techniken verändert :-)
Aber nicht nur die Füße der Tiere hinterlassen eindeutige Spuren. Diese hier sind in Deutschland in den letzten Jahr wieder sehr viel häufiger zu finden. Gefällt auch nicht jedem – womit wir wieder oben angekommen sind.

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