Stolteraa

Stolteraa - so nennt sich ein ca. drei Kilometer langer Küstenstreifen westlich von Warnemünde, der zum Großteil Naturschutzgebiet ist und eine bis zu 20 m hohe Steilküste umfasst.
Oben drauf wächst ein Küstenwald aus Rot- und Hainbuchen, Birken, Eichen und Edelkastanien. Von den Kastanien haben wir auch Früchte auf dem Boden gefunden - aber keine Bäume dazu *fragezeichen*
Das Kliff bietet Lebensraum für Uferschwalben (Riparia riparia). Als Weitstreckenzieher haben sie ihr Brutgebiet bereits seit August wieder verlassen. Aber die Bruthöhlen in den Sandwänden kann man noch gut sehen.
Am Strand der Steilküste kann man wunderbar entlang laufen. Dort gibt es Sand, und Steine in allen möglichen Variationen. Große Steine - voll grüner Algen.
Kleine Steine - großzügig im Sand verstreut
oder vom Wasser auf Haufen zusammengeschoben.
Bernstein haben wir keinen gefunden. *schade* Aber immerhin zwei Hühnergötter - so nennt man Steine mit einem natürlich entstandenen Loch - und ein paar Fossilien: einen Donnerkeil oder Belemnit, ein Teil eines versteinerten Seeigels und beim letzten sind wir uns nicht ganz sicher. Der Herr Krautgärtner meint, es könnte ein Teil eines Ammoniten sein - ich finde, es sieht eher wie das Hinterteil eines Krebses oder Garnele aus.

Außerdem noch zwei Golfbälle und dieses attraktive Amulett. *lach* Nur ein ganz ordinärer Flaschenboden, geschliffen von Meer und Sand.
Und weil auch das leiblich Wohl nicht zu kurz kommen darf, hier noch ein Tipp. Oben auf dem Kliff gibt es ein nettes Hotel-Restaurant - die Wilhelmshöhe. Eine Terrasse mit einem tollen Ausblick, dazu eine sehr gute, regionale Küche. Mir hat es besonders die Sanddornrahmsuppe angetan.
Deshalb darf ich auf keinen Fall vergessen, Sanddornsaft von hier mitzunehmen. Und dann wird zu Hause nach den eher vagen Auskünften der Kellnerin experimentiert. :-P

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