Baby-Fenchel

Die Frage: "Magst Du Fenchel?" muss ich mit einem entschiedenen "Jein!" beantworten. Das Anisaroma der Fenchelsaat mag ich sehr gern und ist im Vinschgauer ein absolutes Muss, macht sich aber auch in Sauerteigbroten im allgemeinen gut. Bei Gemüsefenchel mach ich dann schon Unterschiede. Roh - naja, da ist er mir meist zu intensiv. Aber gegart - mit den richtigen Rezepten - ist er eine Delikatesse.

Deshalb darf der Fenchel auf unserem Sonnenacker nicht fehlen. Inzwischen haben die Pflänzchen, die beim Verziehen weichen müssen, durchaus eine Größe die man verwerten kann. Wie hier - simpel, schnell, sommerlich:
Gebratener Fenchel-Salat

Junger Fenchel
Öl zum Braten
Salz & Pfeffer
Limettensaft
Olivenöl

Fenchel waschen und putzen, etwas Grün beiseite legen. Fenchel längs in dünne Scheiben schneiden, möglichst so, dass die Scheiben noch zusammenhängen. Bei ganz kleinen Fenchelknollen reicht es auch, sie nur zu halbieren.

Etwas Öl in eine Teflonpfanne geben und heiß werden lassen. So viele Fenchelscheiben in die Pfanne geben, wie nebeneinanderliegen können, und von beiden Seiten goldbraun braten. Herausnehmen, wieder etwas Öl zugeben und weiterbraten, bis alle Scheiben goldbraun sind.

Fenchelscheiben auf Tellern anrichten, mit Salz und Pfeffer würzen, mit Limettensaft und dem Olivenöl beträufeln. Das Fenchelgrün  hacken, darüber streuen (und evtl. etwa gewürfelte junge Möhrchen). Lauwarm servieren.

Dazu passt wunderbar frisches Fladenbrot.

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