Bärlauch-Salz und ziemlich viel Quecke

Eigentlich wollte ich gestern ja die ersten Gemüse auf unserem Acker aussäen, zumal heute erstmal Regen angesagt ist. Hatte schon alle benötigten Saatgut-Tüten zusammengestellt, Abdeck-Vlies gesucht (und gefunden!), Kohlrabi-Setzlinge gekauft. Aber dann waren wir doch vernünftig, und haben erstmal fleißig Wurzel-Unkräuter rausgezogen - fast zwei Stunden lang. Meine Herren!!! Solche Quecke-Nester hab ich schon lang nicht mehr gehabt.  Ein Fünftel unserer Fläche haben wir heute immerhin vorbereitet - denn was wir jetzt schon draußen haben, kann uns nicht später mehr ärgern ;-)

Aber so ganz aussaatlos wollte ich diesen sonnigen Tag dann doch nicht vergehen lassen, und hab in zwei Balkon-Kästen Salate gesät:

* Pflücksalat 'Fitness Mix'
* Ruca - Salatrauke, sie bekommt eine zweite Chance ;-)

Und Bärlauch-Salz hab ich auch noch kurz entschlossen produziert. Dazu braucht man unbedingt Sonne, damit es draußen trocknen kann. Denn das Ganze stinkt ziemlich riecht sehr intensiv beim Trocknen.
Bärlauch-Salz

250 g Salz 
- am besten naturbelassenes Salz ohne Rieselhilfe und so -
25-30 g Bärlauch

Bärlauch mit dem Pürierstab zerkleinern, ca. 25-30 g Salz zugeben und weiter mit dem Pürierstab malträtieren, bis das Ganze ziemlich flüssig ist. Die Paste unter das restliche Salz mischen und auf einem Backblech verstreichen.
In der Sonne trocknen lassen. Die Frühlingssonne gestern hat es bei um die 20° Lufttemperatur in 6 Std. geschafft. Dann in ein Glas füllen.

Das Rezept, das ich bei chefkoch.de gefunden hab, geht von 1 kg Salz und 100 g Bärlauch aus. Die von mir genannte Menge würde ich als Mindest-Menge bezeichnen, da der Pürierstab sonst Probleme hat, die geringe Menge ordentlich zu bearbeiten. War er hier schon an seiner Grenze.

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