Schokoladen-Bretter

Ich bin so glücklich mit unseren neuen Oberschränken. Denn ich gehör zu denen, die Platz beim Kochen brauchen und erstmal aufräumen, bevor ich anfang *am-Kopf-kratz*. Naja, ist halt so. Um so schöner ist es, dass jetzt trotz unserer Mini-Küche nix mehr unnötig rumstehen muss.
Nur unsere ollen Plastik-Küchenbretter sind eher nicht schön. Deshalb hab ich so lang rumgeheult, bis der Herr Krautgärtner wunderbare Schneidebretter aus Schwarznuss aufgetrieben hat. O.k., ich gebe zu, recht lang brauchte ich nicht heulen, steht doch der Herr Krautgärtner eh auf Holz als Werkstoff. Das sollte bei einem Förster ja wohl auch so sein ;-)
Die Schwarznuss oder Schwarze Walnuss (Juglans nigra) stammt aus Nordamerika und ist mit der heimischen Walnuss (Juglans regia) eng verwandt. Die Früchte sind wohl auch essbar, aber nur mit einem Spezial-Werkzeug zu knacken. In Europa wird die Schwarznuss vornehmlich als Zierbaum und als Unterlage für veredelte Walnussbäume verwendet, aber neuerdings wird sie auch hier forstlich kultiviert. Das schokoladenviolettbraune Holz findet vor allem im Möbel- und Pianobau, aber auch für Gewehrschäfte Verwendung.
Im Moment sind mir die Bretter fast noch zu schade zum ganz profanen Arbeiten. Die Selleriescheiben auf dem edlen Holz schauen eher aus wie Deko, oder? Dabei wurden sie hier zum Panieren vorbereitet.:-P
Hier bekommt man diese wunderbaren Schneidebretter aus heimischer Produktion, das Schwarznussholz dafür ist in Franken gewachsen: www.hoellerl.de. Die Homepage ist noch im Aufbau - einfach formlos per E-Mail anfragen ;-)

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