Schnipp-Schnapp, Ast ab

Allmählich muss ich zu Potte kommen, der Frühling steht offensichtlich früher vor der Tür als die letzten Jahre und es stehen immer noch unsere - ziemlich übersichtliche Anzahl - von Sträuchen zum Schnitt an. Und deshalb habe ich den letzten Samstag mit 15° C bei bester Föhn-Wetterlage genutzt und unsere Weigelie geschnitten.

Die Weigelie (vermutlich Weigela x Hybrida) ist jetzt nicht unbedingt mein Lieblings-Strauch und wenn wir den Garten selbst gestaltet hätten, hätten wir sie wohl nicht gepflanzt. Aber sie war schon da - und nachdem sie jedes Jahr fleißig blüht und zudem noch einen guten Sichtschutz zum Nachbarn bietet, hab ich mich mit ihr angefreundet.
Grundsätzlich benötigt die Weigelie keinen Schnitt, nachdem sie aber mit ihrem lockeren, überhängenden Wuchs in unserem schmalen Garten gern zum Nachbarn rüber hängt oder bei uns im Weg, schneide ich sie regelmässig zurück.

Dabei gehe ich so vor, dass ich zunächst alte, schwache und abgestorbenen Triebe entferne, dann kommen sich überkreuzende Äste raus und danach werden noch so viele Zweige entfernt, dass ein lockeres Bild entsteht und genug Licht in den Strauch fällt, aber ein gleichmässiges, natürliches Wuchsbild erhalten bleibt.
Ich freu mich auf die Blüte im Frühsommer.

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