Paprika-Speck von der Wildsau

Gestern haben wir den Wildschwein-Speck angeschnitten, der jetzt knapp vier Wochen auf dem Dachboden hing. Zum pur Essen ist er mir persönlich als gepökelter, fetter Speck - hmm, was Wunder - bisschen zu fett ;-)
Aber wir haben ihn - als ersten Test sozusagen - in den sauren Linsen für Leisa & Spätzla mitgekocht. Und da hat er gezeigt, was er kann. Feine Deftigkeit ohne aufdringlich zu sein. Und da er an Geschmack gewinnt, je länger er reift, werden wir an unserem Kilo Speck sicher noch einige Zeit Spaß haben.

Paprika-Speck von der Wildsau

1 kg Rückenspeck von der Wildsau
35 g Salz
3-4 EL Paprika edelsüß
1 TL Chilipowder
1 TL Wacholderbeeren
1 TL Piment
1-2 TL weißer Pfeffer

An den Speckstücken jeweils eine Schnur so befestigen, dass man die Stücke gut aufhängen kann. Walcholderbeeren, Piment und weiße Pfefferkörner im Mörser zerstoßen und mit dem Salz, Paprika edelsüß und Chilipowder vermischen.

Den Speck mit der Gewürzmischung kräftig einreiben und für 3-4 Wochen zum Trocknen an einem trocknen, luftigen Ort aufhängen.

Das Verhältnis Speck und Salz sollte gleich bleiben, mit den restlichen Gewürzen kann man spielen - zumal die hier aus der Erinnerung des Herrn Krautgärtner aufgeschrieben wurden.

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