Nein - nicht der Nordpol...

... nur ein verlängertes Wochenende im Alten Land, aber es war ungefähr genauso kalt.

 Und ein eiskalter Wind pfiff über das platte Land, so dass wir unsere Draußen-Aktivitäten gerne in den windgeschützten Wald verlegen wollten. Aber das ist hier am Südufer der Elbe gar nicht so einfach. Denn Wald ist im Landkreis Stade sehr rar.
 
Das mit 2.300 ha einzig größere Waldgebiet ist der Rüstjer Forst, benannt nach dem ehmaligen Besitzer des Landes: Friedrich „der Rüstige“, der Schulte von der Lühe. Der Boden hier ist arm und feucht - wohl auch ein Grund, dass die ehemaligen Hofstellen wüst fielen. 1840 wurde das Gut Rüstje von der königlichen Domänenkammer Hannover erworben und gezielt aufgeforstet. Dazu wurden seinerzeit aufwändige Entwässerungsanlagen gebaut, die noch heute zu entdecken sind.

Seit Anfang der 70er Jahre ist der Rüstjer Forst Landschaftsschutzgebiet. Teile des entwässerten Feerner (Rüstjer) Moores sind mittlerweile wieder vernässt und wurden 1991zum Naturschutzgebiet erklärt. Ein Teil des Moores ist zudem Fauna-Flora-Habitat-Gebiet der Europäischen Union. Das alles weiß der Herr Krautgärtner, weil er dort in der Nähe aufgewachsen ist und im Staatlichen Forstamt Harsefeld einen Teil seiner Ausbildung gemacht hat.;-)
Aber nun zurück ins Jahr 2011. Wir haben in dem kleinen Ferienhäuschen direkt auf dem Lühe-Deich ein paar sehr schöne Tage verbracht. Trotz der Kälte hat uns die Sonne jeden Morgen wach gekitzelt.
 
Und gestärkt nach einem herzhaften Frühstück, natürlich mit frischen Nordsee-Krabben, haben wir dort sehr entspannte Tage an der Elbe, in Stade und Hamburg verbracht.
Wir haben uns vor drei Jahren in diesem unkomplizierten und hundefreundlichen Hus op'n Diek sehr wohl gefühlt.
Und eine sehr funktionelle und schöne Küche hat es auch, denn natürlich gehört bei uns zum Urlaub auch immer bisschen kochen - aber dazu später mehr.

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