Forelle an Whisky

Wenn ich mir es so genau überlege, hat eigentlich keines der Rezepte aus unserem Silvester-Menü mehr als fünf Zutaten - mal Salz, Pfeffer und Zucker als Geschmacks-Abrundung nicht mitgerechnet. Naja, typisch Frau Krautgärtnerin halt. Ich mag es einfach puristisch - wobei die gebeizte Forelle jetzt nicht pur nach Whisky geschmeckt hat.

Aber die feine Whisky-Note hat die Sache wunderbar abgerundet. Die Idee ist nicht von uns - das geb ich offen zu. Wir haben das Rezept bei chefkoch.de gefunden - diese Koch-Plattform ist sicher sehr vielen ein Begriff. Aber das Rezept ist so lecker, dass es nicht oft genug weiter gesagt werden kann.

Gebeizte Whisky-Forelle
1 Forelle
2 EL grobes Salz
2 EL brauner Zucker
1 TL Pfeffer
1 Bund Dill
1 cl Whisky

Die Forelle filieren, dabei nicht aus der Haut lösen, ggf. mit einer Pinzette die verbliebenen Gräten raus zupfen. Salz, Zucker und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer mischen, Dill fein hacken.

Die beiden Innenseiten der Forelle mit der Salz-Zucker-Pfeffermischung einreiben und mit dem gehackten Dill bestreuen. Beide Fisch-Hälften mit dem Whisky beträufen, dann die beiden Fischhälften zusammenklappen.

Die Forelle in die Klarsichtfolie einwickeln, in eine flache Schale legen, eine passenden Schale oder ein Brettchen darauf legen und mit einem Gewicht beschweren. Bei ca. 6° C im Kühlschrank 24-36 Std. ziehen lassen.

Dabei bildet sich eine zähe Flüssigkeit, die ein Zeichen für den korrekten Beizablauf ist. Damit der Fisch nicht einseitig in der "Suppe" liegt, den Fisch ein- bis zweimal täglich umdrehen.

Zum Servieren die gebeizten Forellenfilets von der Haut schneiden.

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