Winter-Rosen

Rosenkohl mag man - oder nicht. Ich mag ihn, und der Herr Krautgärtner zum Glück auch. Den besten Rosenkohl ever, den ich gegessen hab, war aus eigener Ernte - nachdem er ordentlich Frost bekommen hat. Die Röschen waren zwar nicht so groß wie gewohnt, aber der Geschmack... so zart hab ich den gekauft noch nie bekommen.
Leider funktioniert das auf unserem Acker ja nicht mit dem Anbau, weil wir zu früh abräumen müssen. Und in unserem Garten haben wir den Gemüse-Anbau aufgeben. Deshalb werd ich in absehbarer Zeit auf den gekauften angewiesen sein. :-(

Nichts desto trotz - mit den richtigen Rezepten ist er eine Delikatesse und für mich aus der Winterküche nicht weg zu denken. So wie dieses
 Rosenkohl-Kartoffel-Gratin

500 g Rosenkohl
400 g Kartoffeln
75 g Wammerl
¼ l Sahne
1 Ei
1 EL Wacholderbeeren
Salz & Pfeffer
80 g Parmesan

Rosenkohl putzen. Kartoffeln schälen und in Scheiben schneiden. Speck fein würfeln. Sahne mit dem Ei verrühren, Wacholderbeeren fein hacken und zusammen mit Salz und Pfeffer unter die Sahne rühren.

Kartoffelscheiben und Rosenkohl in einer gefetteten Gratinform verteilen, Speckwürfel darüber streuen. Die Eiersahne darüber gießen und den Parmesan darüber streuen. Auf der 2. Einschubleiste von unten bei 200 - 225° C 40 Min. im vorgeheizten Ofen garen.
Dieses Gratin ist ziemlich üppig, deshalb kann man es auch gut solo mit einem Salat servieren. 

Je nachdem, was es dazu gibt, reicht es für
2 - 4 Personen

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