Auenwald

Sonntags-Frühstück - die Sonne lacht und schleckt den Morgen-Frost weg. Und so fällt unser Entschuss - so schnell wie möglich raus in die Natur. Im Emmeringer Hölzl waren wir schon länger nicht mehr. Dabei ist es mit seinem verzweigten Wassernetz eines meiner Lieblings-Spaziergebiete.
Dort angekommen von Sonne keine Spur - diesig steht der Hochnebel zwischen den efeu-überwucherten Bäumen, die ganz eigene Kreaturen schaffen.
Das Emmeringer Hölzl wird von der Amper durchflossen, die sich hier in zwei Hauptarme teilt, die aber wiederum durch viele kleine Zuflüsse miteinander verbunden bleiben und sich flach durch den Auwald schlängeln. Ein Flussdelta ohne Mündung - irgendwie.
 
 Je nach Jahreszeit und Regenmengen führen diese Nebenarme sehr unterschiedlich Wasser,
trocknen zum Teil sogar ganz aus ...
 ... oder überschwemmen den gesamten Auwald, der dadurch seinen Charakter erhält und seine Funktion als Hochwasserschutz erfüllt.
Unserem Hündchen ist das alles ziemlich egal. Es findet die vielen Wasser einfach nur toll.
Ausreichend Stöcke gibt es hier ebenfalls. Und die werden auch mit 12 Jahren noch mit vollem Körper-Einsatz überwältigt.
 
 Und so kommt jeder auf seine Kosten und die gesamte Familie Krautgärtner fährt am Ende der Spazierrunde zufrieden wieder nach Hause.

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