After-Christmas-Gans

Bei uns gab es die Weihnachts-Gans vorgestern. Ja - ich weiß, da war Weihnachten eigentlich schon rum, und es war auch keine ganze Gans - aber manchmal muss man flexibel sein. Und vorgestern hat das mit den Gänsekeulen einfach viel besser reingepasst in unser Leben. Geschmeckt haben sie auch nach den Weihnachtsfeiertagen einfach wunderbar und der Bratapfel war das i-Tüpferl.
 Gänsekeulen mit Bratapfel

2 Karotten
1 Zwiebel
Salz
1 Lorbeerblatt
2-3 Gewürznelken
1 EL Pfefferkörner
3 l Wasser
4 Gänsekeulen

getrocknete Beifuss-Knospen
4 Äpfel (Boskop oder so)
frisch gemahlener Pfeffer
Speisestärke

Karotten und Zwiebel schälen und in grobe Stücke schneiden, mit Lorbeer, Nelken, Pfefferkörnern und 1 EL Salz ins Wasser geben und aufkochen. Gänsekeulen hineingeben und zugedeckt 45 Min. leise simmern lassen. Den Backofen auf 200° C vorheizen.

Die Keulen aus dem Sud nehmen und in eine große Reine geben. Mit frisch gemahlenem Pfeffer würzen. Den Beifuss dazwischen legen, mit knapp 1/4 l Gänsefond angießen und in den heißen Backofen schieben.

Die Keulen nun insgesamt 45 bis 60 Min. braten. In der Zwischenzeit den Fond abseihen und entfetten, 1 1/2 l aufkochen und bei starker Hitze in ca. 30 Min. auf die Hälfte einkochen.

Die Äpfel waschen, Kerngehäuse ausstechen und nach 30 Min. zu den Keulen setzen.

  Kurz vor Ende der Bratzeit die Gänsekeulen mit kaltem Salzwasser bestreichen. Dann die Keulen und die Bratäpfel aus der Reine nehmen und warm stellen.

Den Bratensatz mit eingekochtem Gänsefond lösen, erneut aufkochen und mit einem Mehlteigerl etwas andicken. Nochmals abschmecken und zu den Keulen und Äpfeln servieren. 
Klassisch werden dazu Blaukraut und Kartoffel-Knödel serviert.

Für 4 Personen

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