Rote Johannisbeeren - ertränkt in Baiser

So allmählich beginnen wir unsere diesjährigen Vorräte aufzuarbeiten. Rote Johannisbeeren haben wir zwar nicht im eigenen Garten, aber unsere Nachbarn haben so viel, dass sie uns regelmäßig davon abgeben - im Tausch gegen verschiedene Gemüse, die wir zu dieser Zeit auf unserem Acker im Überfluss haben. Und Rote Johannisbeeren sind eine der wenigen Obstsorten, die sich perfekt zum Einfrieren eignen. Aber diese Woche wurde der erste Teil dem TK-Schlaf entrissen, denn dem Herrn Krautgärtner war nach Träubles-Kuchen. Ich bin ja jetzt nicht so die Kuchenbäckerin, deshalb musste er selber ran. Aber mitgegessen hab ich schon. :-P
So ein Träubles-Kuchen ist ein absolut unkomplizierter Kuchen ohne viel Finessen, aber nicht umsonst ist er der Klassiker schlechthin. Die Süße des Baisers macht die Säure der Johannisbeeren erträglich - oder ist es umgekehrt? 

Träubles-Kuchen

Mürbeteig
300 g Mehl
150 g Butter
150 g Zucker
2  Eigelb
1 TL Backpulver
1 EL Vanillezucker
 Milch bei Bedarf

Johannisbeer-Baiser
500 g abgezupfte Johannisbeeren
4  Eiweiß
100 g Zucker 
1 EL Speisestärke

Fett für die Form

Die Teigzutaten zu einem Mürbeteig verkneten, in Frischhalte-Folie wickeln und ca. 1 Stunde in den Kühlschrank legen.

Den Ofen auf 160°C vorheizen. Eine Springform einfetten, den Teig ausrollen und in die Form geben, einen Rand hochziehen.

Die Eiweiß zu Eischnee aufschlagen, Zucker einrieseln lassen und zum Schluss die Stärke unterrühren. Die Johannisbeeren vorsichtig unter den Eischnee heben und in die Form füllen.

Im vorgeheizten Backofen bei 160°C etwa 50 Minuten backen.

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