Das erste Mal Mairübchen

Letztes Wochenende hab ich ja die ersten Mairübchen meines Lebens geerntet - noch nicht so ganz viele, aber doch genug, um einen ersten Eindruck zu bekommen. Deshalb haben wir die Rübchen im Kohrabi-Mangold-Curry verarbeitet, dass es diese Woche gegeben hat. Und da haben sie sich sehr gut gemacht. Aber natürlich haben wir sie zuerst roh probiert - schmecken wie eine Mischung aus Kohlrabi und Radieschen. Was bei der botanischen Verwandtschaft jetzt nicht verwundert. ;-)

Alle drei sind Kreuzblütler (Brassicaceae) und sowohl Kohlrabi als auch Mairübchen gehören zur Gattung Brassica. Aber genug der botanischen Fachsimpelei. Jetzt geht es an den Kochtopf.

Kohlrabi-Mangold-Curry mit Mairübchen
800 g Kohlrabi und Mairübchen
350 g Mangold, alternativ auch Blattspinat
2 EL Öl
1 EL gelbe Senfkörner
2 Lorbeerblätter
1 TL Ingwer
- fein gehackt oder gerieben -
1 TL Fenchelsamen
1/2 TL Zimt
1 EL Kurkurma
1 EL Zucker
1 EL Mehl
500 ml Gemüsebrühe
100 g Sahne
Salz

Kohlrabi schälen, Knolle in ca. 1 cm dicke Stifte schneiden; die Mairübchen entsprechend vorbereiten. Mangold putzen, waschen, Stiele in 1 cm breite Streifen, Blätter in 2 cm breite Streifen schneiden. Öl in einem großem Topf erhitzen. Senfkörner zugeben, Deckel auflegen und sobald Senfkörner anfangen zu springen, Topf zur Seite ziehen. Kurz stehen lassen.

Hitze etwas reduzieren und Topf zurück auf Kochstelle ziehen, Lorbeerblätter, alle Gewürze und Zucker zufügen und unter Rühren kurz anbraten. Kohlrabi und Mairübchen zugeben, mit Mehl bestäuben und Brühe zugeben. Ca. 12 Minuten köcheln lassen.

Mangoldstiele zufügen und weitere 5 Minuten köcheln lassen. Sahne und Mangold-Blätter zugeben, weitere 5 Minuten kochen lassen und mit Salz abschmecken.
Zum Kohlrabi-Mangold-Curry Basmati-Reis servieren.

Für 4 Portionen

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