Ringe für 2013

Unsere Hochzeit hat sich vor drei Jahren etwas ungeplant ergeben und fand entsprechend kurzfristig in Prien am Chiemsee statt. Am Tag vor der Hochzeit hat der Standesbeamte noch einmal bei mir angerufen, um die letzten Details zu klären. Den Platz vor'm Rathaus braucht er für den Brautwagen nicht sperren, da wir im Erste-Klasse-Wagon der Chiemseebahn vorfahren würden, die vom Hafen zum Rathaus zuckelt. Alle anderen Fragen konnten wir auch schnell klären - Trauzeugen: keine, Gäste: nur meine Kinder, Ringe? Ach so - da war doch was! Zum Glück fand gerade das Seefest in Prien statt, und so haben wir am Abend vor der Trauung dort an einem Schmuckstand zwei exklusive Edelstahlringe erstanden. Es kommt ja nicht auf den Wert der Ringe an, sondern auf die Bedeutung. Und außerdem können wir uns dann ja jedes Jahr neue kaufen, haben wir geflachst.

Ohne das ernsthaft verfolgt zu haben, habe ich dann aber letztes Jahr im Wolfscenter in Haliburton Forest am Tag nach unserem ersten Hochzeitstag ein Paar wunderschöne Ringe aus Zinn entdeckt - Eheringe Nr. 2.

Sollten wir daraus also doch eine Tradition machen? Dieses Jahr haben wir da geguckt, dort geguckt, aber die Ringe, die uns gefallen würden, müssten wohl erst noch geschnitzt werden!?! Gesagt - getan - und so entstanden aus den Ästen unseres Apfelbaums, aus denen auch schon die Serviettenringe gebastelt wurden, unsere diesjährigen Eheringe.

Nächstes Jahr möchte Frau Krautgärtnerin gehäkelte - hat sie schon angemeldet. :-/

Kommentare

  1. Gleichzeitig Schwimmhilfe für den Rettungsschimmer ;-)

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  2. Klar gibt so etwas auch "Auftrieb". Für einen Schwimmring aus Holz braucht man mit dem Taschenmesser aber unwesentlich länger :-)

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  3. Es gibt ja auch Apfelringe, da bleibt der Baum länger ganz!
    In jedem Fall: Alle guten Wünsche zum "hölzernen" Hochzeitstag!!

    VLG
    Gerhard

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