Freiheit für die Rote Rübe

Das hier ist ein Plädoyer gegen die Vergewaltigung der Roten Rübe in süß-saurer Marinade und für ihren unverfälschten erdigen Geschmack mit einer warmen, völlig unerwarteten Süße im Nachgang. Mit den richtigen Rezepten zeigt sie ihren wahren - leckeren - Charakter.

Leider fanden die Wühlmäuse auf unserem Acker die Rübchen auch sehr lecker - so ohne süß-saure Marinade, und haben mit ihnen fröhlich murmeln gespielt. Deshalb war die Ernte ziemlich übersichtlich - aber hierfür hat es dann doch noch gereicht. Zur Nachahmung empfohlen!
Pasta mit Roten Rüben und Mascarpone

400 g Rote Rüben
2-3 Knoblauchzehen
10 Salbeiblätter
1 TL brauner Zucker
30 ml Olivenöl
200 g Pasta (Sorte nach Gusto)
50 g Pecorino
125 g Mascarpone
Salz

Ofen auf 180° C vorheizen. Rote Rüben schälen und halbieren, mit dem geschälten Knoblauch, Salbei, Zucker und Öl in einer Auflaufform vermischen und 30-35 Min. im Backofen weich schmoren. Inzwischen den Pecorino reiben.

Die Nudeln in reichlich Salzwasser al dente kochen, abgießen. In den heißen Topf den Mascarpone geben, den Knoblauch aus den Roten Rüben fischen und dazupressen, die Nudeln darüber geben und unter den Mascarpone mischen, mit Salz abschmecken.

Die Nudeln in vorgewärmten Tellern anrichten, die Rote Rüben darüber geben und mit dem Pecorino bestreut servieren.

Für 2 Portionen

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