September-Pfauenaugen

Spätsommer - Zwetschgendatschi-Zeit - und alle sind glücklich. Nur ich nicht - ich mag keine Zwetschgen im Kuchen. Auch Kompott ist nicht so mein Ding und mit Quark-Öl-Teig stehe ich auf Kriegsfuß. Keine Ahnung, was mich also veranlasst hat, Pfauenaugen zu backen, um unsere extra-sauren Zwetschgen zu verarbeiten. Aber mehr als diese Frage beschäftigt mich inzwischen, was ich eigentlich jemals gegen Zwetschgen-Kompott und Quark-Öl-Teig hatte.
Pfauenaugen

Zwetschgenkompott
250 g Zwetschgen
1 guter Schuss Rotwein
1/2 - 1 Stange Zimt
40 g Zucker

Quark-Öl-Teig
75 g Quark 20%
35 g Zucker
1 TL Vanillezucker
2 EL Milch
2 EL Öl
1 Prise Salz
150 g Mehl
1/2 gestr. TL Backpulver

Zum Verzieren
etwas Milch
gehackte Mandeln
Zimt-Zucker

Für das Zwetschgen-Kompott die Zwetschgen entkernen und in Streifen schneiden. Mit dem Rotwein, der Zimtstange und dem Zucker aufkochen und in 5 Minuten zu Kompott köcheln lassen. Die Zimtstange herausfischen und das Kompott abkühlen lassen.

Inzwischen den Backofen auf 200°C vorheizen und den Quark-Öl-Teig herstellen. Dazu den Quark mit dem Zucker, Vanillezucker, Milch, Öl und Salz verquirlen. Dann das Mehl mit dem Backpulver unterkneten. Den Teig in 6 gleiche Teile teilen, jedes zu einer Kugel formen und dann zu einem Fladen drücken und ziehen; so dünn wie möglich.

Die Fladen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen, und das Zwetschen-Kompott darauf verteilen. Die Ränder der Fladen mit etwas Milch bepinseln und mit den gehackten Mandeln bestreuen. Im Ofen gut 15 Min. backen.

Die Taler noch heiß mit dem Zimt-Zucker bestreuen und am besten lauwarm mit einem schönen Klecks Schlagsahne servieren.
Ergibt 6 Stück

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