Ein spanischer Abend

Eigentlich beginnt die Geschichte dieses spanischen Abends an Weihnachten 2012. Denn da haben wir von meinen Eltern ein Kochseminar geschenkt bekommen, und zwar hier im Kochstudio Riedl & Riedl. Was ich sehr praktisch fand, hatte ich damit doch gleich das Geburtstagsgeschenk für meine Mama – eine Einladung zu den Gerichten aus dem Kochkurs.

Nach der - wie üblich - etwas schwierigeren Termin- und Entscheidungsfindung, welcher Kurs denn nun, stand dann doch irgendwann fest: Spanisch soll es sein! Und so kochten wir dann an einem Abend im Juli unter der völlig entspannten Aufsicht des Chefs mit einigen Mitstreitern Tortilla, Kabeljau mit Paprika-Salsa, Paella und Crema Catalana; und verkosteten natürlich auch alles - in stilvoller Atmosphäre und gewürzt mit interessanten Gesprächen. Ein rundum gelungener Abend.

Und das sollte natürlich auch der spanische Abend für meine Eltern werden - der grobe Menüfahrplan stand ja nun. Da ein bisschen gefeilt, dort noch etwas variiert, das Wetter schien perfekt - und so war er dann auch, wie er sein sollte:

Unser spanischer Abend in einer lauen Sommernacht

Die Tafel ist gedeckt, die Gäste können kommen.
Wir starten ganz langsam mit einem Mädesüß-Sekt oder - frei übersetzt - Reina de los prados champán
 und zum Knabbern ein paar Salzmandeln.
Danach eine Tapas-Trilogie aus Datteln im Speckmantellauwarmer Tortilla und Wassermelonen-Gazpacho.

Weiter geht es mit einem kleinen Portiönchen Paella, wirklich nur ein kleines - auch wenn ich davon einfach weiter essen könnte.
Aber es gibt ja noch die Rinderlende NT; sie wird mit einer scharfen Paprika-Salsa serviert.
Dazu gibt es ein einfaches Weißbrot mit Kräutern und Olivenöl, doppelt auf Stein gebacken.
Vor der Nachspeise legen wir erst mal ein Päuschen ein, bis wieder Platz ist für die Crema Catalana,

dazu noch ein Cafe solo und ein Sherry; dann bleibt uns nur noch die laue Nacht zu genießen.

Kommentare